Geschäftsbereich Strategie und Planung

Hochschulpakt 2020 (HSP)

Die CAU hat sich im Rahmen des Hochschulpakts 2020 das Ziel gesetzt, den Aufgrund geburtenstarker und doppelter Abiturjahrgänge zu erwartenden zusätzlichen Studierenden die Möglichkeit zu geben, erfolgreich und zufrieden Ihr Studium zu absolvieren.

Daher werden aus Mitteln des Hochschulpakts vorwiegend Maßnahmen gefördert, die unmittelbar oder mittelbar kapazitätswirksam sind (d. h. neue Studienplätze schaffen),  qualitätssichernde oder steigernde Auswirkungen haben oder zur Nachsteuerung bei Überlast dienen.

Für die Antragstellung auf Unterstützung sind die CAU-internen Kriterien zu beachten.

Was ist der Hochschulpakt?

Der Hochschulpakt 2020 ist eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern. Er soll insbesondere dem Ziel dienen, das aufgrund geburtenstarker und doppelten Abiturjahrgänge entstandene Studierendenhoch zu bewältigen. Der Hochschulpakt gliedert sich derzeit in zwei Phasen, den Hochschulpakt I mit einer Laufzeit von 2007 bis 2010 und den Hochschulpakt II von 2011 bis 2015. Der Hochschulpakt I wurde am 14. Juni 2007 und der Hochschulpakt II am 4 Juni 2009 durch die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten unterzeichnet.

Im Jahr 2011 wurde aufgrund der Aussetzung der Wehrpflicht der Hochschulpakt II um bis zu 1,5 Milliarden Euro aufgestockt, 2013 wurde aufgrund der der hohen Studierendenzahlen - die alle Vorhersagen übertrafen - eine weitere Aufstockung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) beschlossen.

Die Länder berichten jedes Jahr gegenüber der GWK über die Umsetzung des Hochschulpakt 2020. Den aktuellen Bericht finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Informationen Hochschulpakt 2020 auf den  Seiten des BMBF

Informationen zum Hochschulpakt 2020 auf den Seiten der Hochschulrektorenkonferenz

Schleswig-Holstein und die CAU Kiel

Das Land Schleswig-Holstein und die Hochschulen schließen im Rahmen des HSP Zielvereinbarungen (aktuelle Zielvereinbarung), in denen die grundlegenden Ziele und Abrechnungsrichtlinien vereinbart werden.

Für die Berechnung der den Hochschulen zustehenden Finanzmittel aus dem Hochschulpakt sind drei Punkte entscheidend:

  1. Basiszahl: Die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester in Deutschland (1. HS) an der jeweiligen Hochschule im Jahr 2005. Nur die Zahl der Studierenden im 1. HS, die über die Basiszahl hinausgehen, zählen für die Berechnung (zusätzliche Studierende).
  2. Zielzahl: Die Zahl der zusätzlichen Studierenden im 1. HS, welche die jeweilige Hochschule in dem Jahr aufnehmen sollte. Nur Studierende im 1.HS die innerhalb der Zielzahl liegen können sicher ausgezahlt werden.
  3. Pro-Kopf-Pauschale: Die Finanzsumme, welche die Hochschulen pro zusätzlichen Studierenden auf vier Jahre verteilt erhält.